Škoda erweitert Takata-Rückruf: Acht Modelle, 7.925 Autos in Deutschland
Škoda weitet den Takata-Rückruf um 77.360 Fahrzeuge aus. In Deutschland sind 7.925 Autos von Citigo bis Kodiaq betroffen. Halter werden vom KBA angeschrieben.

Škoda hat seinen Takata-Rückruf erweitert: Weltweit sind weitere 77.360 Fahrzeuge betroffen, davon 7.925 in Deutschland. Ein fehlerhafter Gasgenerator im Fahrerairbag kann zu einer unkontrollierten Auslösung führen – dabei können Metallteile Insassen verletzen.
Betroffene Modelle der Erweiterung
Die Erweiterung betrifft acht Modelle aus dem Produktionszeitraum Mai 2016 bis Dezember 2017:
- Citigo, Fabia, Rapid, Roomster
- Octavia, Superb, Yeti, Kodiaq
Škoda führt die Aktion unter dem Rückrufcode 69PC, beim KBA läuft sie unter der Referenznummer 16712R.
Der erste Rückruf vom Oktober 2025
Bereits im Oktober 2025 hatte Škoda weltweit 138.441 Fahrzeuge zurückgerufen, in Deutschland fast 13.500. Damals waren Citigo, Fabia, Octavia, Rapid, Superb und Yeti aus dem Zeitraum April 2014 bis Juni 2016 betroffen. Zusammen decken beide Aktionen die Baujahre 2014 bis 2017 ab.
Was Halter tun sollten
- Rückrufschreiben des Kraftfahrt-Bundesamts abwarten bzw. ernst nehmen.
- Per FIN beim Hersteller prüfen, ob das Fahrzeug erfasst ist.
- Termin in einer Škoda-Werkstatt vereinbaren – der Fahrerairbag wird kostenlos gegen ein neues Exemplar getauscht.
Quellen
- tuningblog: Škoda erweitert Takata-Rückruf um mehr als 77.000 Fahrzeuge
- nordbayern: Skoda ruft tausende Autos in Deutschland zurück
- ADAC: Auto-Rückruf Takata-Airbags
Stand der Recherche: 4. November 2026. Verbindlich sind nur Auskünfte von Hersteller und Kraftfahrt-Bundesamt.


