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Fahrstopp

Citroën C3 und DS 3: Stop Drive nach tödlichem Takata-Unfall

Nach einem tödlichen Unfall im Juni 2025 empfiehlt Citroën, C3 und DS 3 mit Takata-Airbags sofort stehen zu lassen. Europaweit geht es um rund 441.000 Fahrzeuge.

Nach einem tödlichen Unfall bei Reims im Juni 2025 hat Citroën einen Fahrstopp („Stop Drive“) für die zweite Generation des C3 und die erste Generation des DS 3 mit Takata-Airbags ausgesprochen. In Frankreich wurde das Fahrverbot für hunderttausende Fahrzeuge verhängt.

Wie viele Fahrzeuge sind betroffen?

Berichten zufolge geht es europaweit um rund 441.000 Fahrzeuge, davon etwa 82.000 in Frankreich. Der anfängliche Fahrstopp bezog sich auf Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2019; andere Medien berichten, Citroën habe später alle C3 und DS 3 mit Takata-Airbag einbezogen. Die Angaben weichen also voneinander ab.

Ist das ein behördliches Fahrverbot?

Nein. Nach unserer Recherche handelt es sich um eine Herstellerempfehlung, nicht um eine amtliche Anordnung. Für Deutschland führt das KBA mehrere Rückrufe zum Citroën C3, darunter 15237R (veröffentlicht am 23.06.2025, C3 Typ 2, Baujahr 2009–2019) und 14769R für den DS 3. Zu C4, DS 4 und DS 5 vermerkt das KBA in 15396R und 15397R ebenfalls „Takata Stop Drive, Baujahr 2009 bis 2013“; die konkrete Geltung klärt die FIN-Prüfung. Eine deutsche Quelle zum aktuellen Status des Fahrstopps haben wir nicht gefunden – prüfen Sie daher immer direkt bei Citroën.

Reparatur

Der Austausch ist kostenlos. Laut Citroën werden bei der Aktion der Fahrer- und – sofern vorhanden – der Beifahrerairbag getauscht.

Was tun?

  1. FIN beim Hersteller prüfen.
  2. Bei Treffer das Fahrzeug nicht mehr nutzen und einen Werkstatttermin vereinbaren.
  3. Details zum Vorgehen: Fahrstopp wegen Takata – was Halter jetzt tun sollten.

Quellen

Stand der Recherche: 4. November 2026. Verbindlich sind nur Auskünfte von Hersteller und Kraftfahrt-Bundesamt.

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